Diese Frauen profitieren von einer östrogenfreien Pille

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Aktualisierte WHO Leitlinie “Auswahlkriterien von Kontrazeptiva”

Haar, Juli 2016. Sex ohne Verhütung ist für die meisten Erwachsenen keine Option: 76 Prozent nutzen eine Verhütungsmethode. Am beliebtesten: die Antibabypille. Doch nicht immer ist der Klassiker, die kombinierte Pille aus einem Östrogen und einem Gestagen, eine gute Wahl. Für Raucherinnen, stark übergewichtige Frauen mit einem BMI ab 30 oder Migränepatientinnen ohne Aura bewertet die aktuelle WHO Leitlinie eine Pille ohne Östrogen positiver.

Laut Leitlinie bestehen für Raucherinnen und stark übergewichtige Frauen keine Einschränkungen für die Verschreibung der östrogenfreien Pille. Für Migränepatientinnen ohne Aura überwiegen die Vorteile in der Regel die Risiken der Anwendung. Bei menstruationsbedingten Beschwerden können Hormonschwankungen eine Rolle spielen. Durch die kontinuierliche Einnahme einer östrogenfreien Pille wird üblicherweise für einen gleichmäßigen Hormonspiegel im Körper gesorgt. Dieser kann dazu beitragen, zyklusbedingte Beschwerden, wie z. B. Kopfschmerzen, zu lindern. Auch stillende Mütter können östrogenfrei verhüten: Laut WHO Leitlinie gelten ab sechs Wochen nach der Entbindung keine Einschränkungen für die Anwendung, davor überwiegen die Vorteile der Verhütung die Risiken.

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Der empfängnisverhütende Wirkstoff in östrogenfreien Pillen ist ein Gestagen. Das Sexualhormon hemmt den Eisprung. Außerdem verdickt es den Schleim im Gebärmutterhals. So können Spermien nicht oder nur schwer in die Gebärmutter eindringen. Im Hinblick auf die Zuverlässigkeit ist die östrogenfreie Pille der klassischen kombinierten Pille vergleichbar. Anders als bei sogenannten Minipillen, die täglich zum selben Zeitpunkt eingenommen werden müssen, und bei denen eine vergessene Pilleneinnahme nur innerhalb von 3 Stunden nachgeholt werden kann, kann eine vergessene Einnahme östrogenfreier Pillen mit dem Wirkstoff Desogestrel (z. B. Jubrele®) innerhalb von 12 Stunden nachgeholt werden, ohne dass die Zuverlässigkeit der Methode leidet.

Wie alle hormonellen Verhütungsmittel wird eine östrogenfreie Pille vom Frauenarzt nach einem ausführlichen Beratungsgespräch verschrieben. Dabei wird geprüft, ob bestimmte persönliche Risikofaktoren für Thrombosen oder andere Erkrankungen (z. B. Lebererkrankungen oder bestimmte Tumoren) gegen die Anwendung der Pille sprechen. Zudem klärt der Arzt über mögliche Nebenwirkungen wie zum Beispiel Blutungsunregelmäßigkeiten, Akne, Stimmungsschwankungen oder Brustschmerzen auf. Mehr Informationen zum Thema Verhütung bietet ein Informationsangebot der Firma MSD im Internet unter www.msd-gesundheit.de/verhuetung

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